Aktuelles

Praktikumsplätze 2027

21.10.2026

Praktikumsplätze 2027

Wer im kommenden Jahr ein Schülerpraktikum bei schreiter architekten absolvieren möchte, sollte sich beeilen: Die Plätze für die erste Jahreshälfte 2027 sind bereits vergeben. Wir freuen uns auf die Bewerbungen für die zweite Jahreshälfte!

Serverupdate am 16.10.2026

15.10.2026

Serverupdate am 16.10.2026

Am Freitag, den 16. Oktober, führen wir ein Serverupdate durch. Während dieser Zeit sind wir per Telefon und E-Mail eingeschränkt erreichbar. Wir bitten um Verständnis und sind ab Montag wieder vollständig für Sie da.

Bild KI-generiert.

Support Your Locals

13.10.2026

Support Your Locals

Danke an Firma Udo Bäcker. Nachdem unser Bürokühlschrank nach 18 Jahren kaputt gegangen ist, haben wir sofort heute ein Leihgerät bekommen, bis in ca. einer Woche das neue Gerät zu einem fairen Preis geliefert wird.

Das hat man nur, wenn man Fachunternehmen vor Ort hat und mit diesen auch Geschäfte macht.

Ein Tag in der Ardex-Akademie

09.10.2026

Ein Tag in der Ardex-Akademie Ein Tag in der Ardex-Akademie Ein Tag in der Ardex-Akademie Ein Tag in der Ardex-Akademie

Was steckt in einer glatten Wand? Mehr, als man denkt. Das Team von schreiter architekten hat einen Tag lang in der Ardex-Akademie in Witten selbst Hand angelegt — und dabei viel über das Handwerk gelernt, das wir sonst planen und überwachen.

Einmal im Jahr nimmt sich das Büro einen Tag Zeit, um bei einem Hersteller nicht nur zuzuschauen, sondern selbst zu machen. Diesmal stand die Arbeit mit bauchemischen Produkten auf dem Programm: Abdichtungssysteme für Bäder, Spachteln von Gipskartonplatten und die Gestaltung von Oberflächen mit Pandomo Clay. Die Trainierenden der Ardex-Akademie zeigten, wie die Produkte richtig angewendet werden — und dann durften alle ran.

Das Ergebnis: Respekt vor denen, die das täglich machen. Eine gleichmäßige Spachtelung hinzubekommen, ohne Kanten und Unebenheiten, erfordert Übung, Gefühl und Geduld. Abdichtungen müssen präzise angeschlossen werden, damit sie später halten, was sie versprechen. Und bei Pandomo Clay wird aus einem grauen Pulver eine Oberfläche, die man anfassen möchte — wenn man die richtige Technik drauf hat.

Für Planende ist das mehr als ein Ausflug: Wer weiß, wie etwas gemacht wird, plant realistischer. Wer selbst eine Kelle in der Hand hatte, versteht, warum manche Details in der Ausführung schwierig sind — und kann in der Planung darauf Rücksicht nehmen. Die Ardex-Akademie richtet sich zwar vor allem an Handwerksfirmen, aber auch für Architektinnen und Architekten ist der Praxisbezug wertvoll.

Am Ende des Tages stand nicht nur handwerkliches Wissen, sondern auch ein gemeinsames Erlebnis. Das Team hat zusammen probiert, gelacht und gelernt — und nimmt die Erfahrung mit in die nächsten Projekte.

"Wenn die Lupe fehlt, ergänzt man eben eine Lupe" DBZ-KI-Dialog zu Gast

06.10.2026

"Wenn die Lupe fehlt, ergänzt man eben eine Lupe" DBZ-KI-Dialog zu Gast ki-generiert

Was macht ein Architekturbüro, das mit den gängigen Planungstools an Grenzen stößt? Es programmiert sich sein eigenes Werkzeug – und denkt dabei weniger an einen Werkzeugkasten als an ein ultimatives Schweizer Taschenmesser. Genau dieser Ansatz steht im Mittelpunkt eines Artikels, der heute in der Deutschen BauZeitschrift erschienen ist.

DBZ-Chefredakteur Michael Schuster und Prof. Jan R. Krause von der Hochschule Bochum waren zu Gast im Büro an der Langen Straße und haben mit Björn Schreiter über KI im Planungsalltag gesprochen. Das Gespräch dreht sich um mehr als nur Effizienz: Es geht um Transparenz, Nachvollziehbarkeit und darum, dass alle im Team Zugang zu denselben Informationen haben. Das Dashboard, das im Büro entwickelt wurde, zeigt nicht nur Planungsdaten, sondern auch Wetter, Fußballergebnisse und den Spruch des Tages – weil zur Arbeit eben auch der menschliche Aspekt gehört.

Die eigene Projektsoftware vereint Bautagebuch, Protokolle, Zeitplanung und Ausschreibung in einer Anwendung. KI-gestützte Prüfläufe erkennen fehlende Positionen oder unplausible Mengen, ein Projekt-Chatbot beantwortet Fragen aus den Projektdaten. Schon 2018, vier Jahre vor ChatGPT, war das Büro vollständig papierlos – damals hielt Björn Schreiter bereits Vorträge über KI-Perspektiven in der Architektur.

Die Strategie dahinter ist keine Rationalisierung, sondern Wachstum: Mit demselben Team sollen mehr Projekte möglich werden, bei höherer Qualität. Und weil auch andere Büros diesen Weg gehen möchten, gibt es inzwischen schreiter.ai – eine Plattform für Wissensaustausch, Seminare und Beratung.

Der vollständige Artikel ist online unter https://www.dbz.de/artikel/ki-im-planungsalltag-4432937.html verfügbar.

Automatisierte Projektprotokolle: Wenn die KI zuhört und mitschreibt

02.10.2026

Automatisierte Projektprotokolle: Wenn die KI zuhört und mitschreibt

Besprechungen gehören zum Alltag eines Architekturbüros wie Pläne und Kaffee. Doch was bleibt von einem einstündigen Gespräch über Akustikdecken, Statikprüfungen und Terminverschiebungen? Im besten Fall ein handschriftliches Protokoll, im schlechtesten Fall diffuse Erinnerungen und die Hoffnung, dass sich alle an dasselbe erinnern.

Das Büro schreiter architekten hat deshalb ein System entwickelt, das Projektbesprechungen automatisch transkribiert, die Sprechenden erkennt und die Inhalte direkt in die bestehende Projektdokumentation einsortiert. Kein Diktat mehr, kein mühsames Nacharbeiten – nur noch eine kurze Schlussredaktion durch das Team.

Die Software läuft auf dem bürointernen Rechner Renzo und arbeitet kontextbezogen: Sie kennt die Namen der Beteiligten, weiß, welche Projekte gerade laufen, und verknüpft neue Protokollpunkte mit älteren Einträgen. Anders als käufliche Transkriptionsprogramme, die lediglich eine Momentaufnahme eines Gesprächs liefern, versteht das System die Zusammenhänge über Projektjahre hinweg. Wenn im September über die Lanstroper Wohnhöfe gesprochen wird, ordnet die Software die Inhalte automatisch in die richtige Projektserie ein.

Jedes Protokoll steht dabei nicht für sich, sondern ist Teil einer fortlaufenden Dokumentation. Offene Punkte werden von Besprechung zu Besprechung mitgeführt, bis sie erledigt sind. Die KI findet für jeden neuen Gesprächsinhalt die passende Stelle in der bestehenden Serie – ein Sachverhalt wird also nicht bei jeder Sitzung neu angelegt, sondern an der richtigen Stelle ergänzt. Das geht deutlich über herkömmliche Transkriptionsdienste hinaus, die jedes Gespräch isoliert behandeln. Hier entsteht stattdessen eine durchgängige Projektgeschichte, in der sich Entwicklungen nachvollziehen lassen.

Die Software ersetzt auch Pseudonyme durch korrekte Projekt- und Firmennamen aus der Datenbank. Was im Gespräch noch „Grün-Schwarz-Kappenberg" hieß, steht im Protokoll präzise als das gemeinte Objekt. Zeitstempel, Wortlautsetzungen und thematische Gliederung entstehen automatisch.

Entwickelt wurde das System von schreiter.ai, dem softwareentwickelnden Teil des Büros. Die Technologie fügt sich nahtlos in die bestehende Arbeitsweise ein: Seit Jahren arbeitet das Team nahezu papierlos und nutzt eigene Python-basierte Werkzeuge für das Projektmanagement. Die automatisierte Protokollführung ist der nächste logische Schritt – und ein weiteres Beispiel dafür, wie lokale KI-Systeme Routinearbeit übernehmen können, ohne dass Daten das Haus verlassen müssen.

Aus unserem Büro heraus: schreiter.ai

01.10.2026

Aus unserem Büro heraus: schreiter.ai

Am 1. Oktober 2026 startet Björn Schreiter, Inhaber unseres Büros, mit schreiter.ai ein zweites Unternehmen: eine KI-Beratung für Architektur- und Planungsbüros.

Der Anlass liegt in unserer eigenen Arbeitsweise. Unser Büro arbeitet seit Jahren nahezu papierlos, und wir nutzen Künstliche Intelligenz in allen Leistungsphasen: Besprechungen werden automatisch protokolliert, Leistungsverzeichnisse und Terminpläne maschinell gegengelesen, Fragen zu laufenden Projekten beantwortet ein Assistent direkt aus den Projektdaten. Möglich macht das eine eigene Projektsoftware, die Björn Schreiter mit KI-Unterstützung entwickelt hat und die unser gesamtes Team täglich nutzt.

Diese Erfahrung fragen Kolleginnen und Kollegen aus anderen Büros immer häufiger nach. schreiter.ai ist die Antwort darauf: Vorträge und Seminare, Workshops mit Potenzialanalyse vor Ort und Umsetzungsbegleitung, anbieterneutral und aus der Planungspraxis heraus.

Für unsere Auftraggeber und Projektpartner ändert sich nichts. schreiter architekten bleibt, was es ist: ein Planungsbüro für Wohnungsbau, öffentliche Bauten und Pflegeeinrichtungen in Lünen und Umgebung. Die Beratung ist eine eigene Firma mit eigener Adresse: schreiter.ai.

Eis für alle

26.09.2026

Eis für alle

Wettbewerbsgewinne werden bei schreiter architekten mit Eis gefeiert. Gut, dass die Eisdiele um die Ecke auch Lottis Lieblingssorte hat.

Richtfest Jahnstraße in Bergkamen-Oberaden

25.09.2026

Richtfest Jahnstraße in Bergkamen-Oberaden Richtfest Jahnstraße in Bergkamen-Oberaden Richtfest Jahnstraße in Bergkamen-Oberaden Richtfest Jahnstraße in Bergkamen-Oberaden Richtfest Jahnstraße in Bergkamen-Oberaden Richtfest Jahnstraße in Bergkamen-Oberaden

Wer in diesen Tagen durch Bergkamen-Oberaden fährt, sieht an der Jahnstraße einen Holzbau, der bereits seine volle Höhe erreicht hat. Am Mittwoch wurde das mit einem traditionellen Richtfest gefeiert – Richtbaum, Ansprachen auf der Baustelle und der obligatorische Toast auf dem Gerüst inklusive.

Der dreigeschossige Bau vereint künftig eine Sparkassen-Filiale im Erdgeschoss mit 13 barrierefreien Wohnungen in den beiden Obergeschossen. Die tragende Konstruktion besteht aus Holzrahmen, lediglich das Untergeschoss ist aufgrund der Bodenverhältnisse in Stahlbeton ausgeführt. Beheizt wird später mit Geothermie, auf dem Dach sorgt eine Photovoltaikanlage für eigenen Strom.

„Der Rohbau steht, die Gebäudetechnik ist weitestgehend installiert", erklärte Architekt Björn Schreiter. „Jetzt folgen die Oberflächen – innen wie außen." Auch Tobias Laaß, Vorstandsvorsitzender der Sparkasse, zeigte sich zufrieden: Die Nachfrage nach den Wohnungen sei groß, die Vermietungsgespräche würden in Kürze beginnen.

Generalunternehmer materio aus Soest, der das Projekt in Holzbauweise realisiert, hatte auf der Baustelle Banner mit dem Slogan „Lebensräume aus Holz" aufgehängt – ein Satz, der am Mittwoch beim Blick auf die fertige Tragstruktur greifbar wurde. Nach den Reden zog das Team den traditionellen Richtbaum-Kranz hoch, während auf dem Gerüst die Gläser anstießen.

Bis zur Eröffnung im Herbst 2027 werden nun Fassade, Innenausbau und Außenanlagen fertiggestellt. Das geschwungene Eingangsvordach, das dem Gebäude seine charakteristische Form gibt, ist bereits zu erahnen.

Wettbewerbserfolg in Waltrop: Stadtbücherei als Dritter Ort

24.09.2026

Wettbewerbserfolg in Waltrop: Stadtbücherei als Dritter Ort Wettbewerbserfolg in Waltrop: Stadtbücherei als Dritter Ort Wettbewerbserfolg in Waltrop: Stadtbücherei als Dritter Ort Wettbewerbserfolg in Waltrop: Stadtbücherei als Dritter Ort

Wie lässt sich eine Bibliothek so bauen, dass die Literatur das Gebäude trägt – im wörtlichen Sinn? Diese Frage stellte die Stadt Waltrop in einem Wettbewerb für ihre neue Stadtbücherei „Zwischen Büchern – Zusammen sein – Waltrops Dritter Ort". Mehr als zehn Büros aus Berlin, Köln und Basel beteiligten sich. Eine Jury aus Fachleuten, Politik und Verwaltung entschied sich für den Entwurf von schreiter architekten: erster Preis.

Der Entwurf setzt auf einen Holzbau, der einen großzügigen, stützenfreien Raum schafft. Das Fassadentragwerk dient zugleich als Regalwand – die Bücherregale sind direkt in die Konstruktion integriert, ihre Böden lassen sich frei in der Höhe verstellen. Innen spannen Fachwerkträger aus Brettschichtholz über den Raum, dazwischen liegen Brettsperrholzdecken mit wechselnden Neigungen. Sie nehmen ein Gründach auf und ermöglichen durch ihre Geometrie Oberlichter, die den Raum mit Tageslicht versorgen. Die unterste Deckenschicht ist perforiert und wirkt akustisch dämpfend. Außen bekleidet eine vertikale Lärchenschalung die Fassade.

Das Gebäude fügt sich zwischen Bestand und Ziegeleistraße ein und bildet mit dem historischen Schulgebäude ein zurückhaltendes Ensemble. Der Alltagszugang führt über das Managementcenter, von dort verteilen sich die Wege zur Volkshochschule, zum Kulturwohnzimmer und zur Bibliothek. Ein zweiter Verteilraum erlaubt den Zutritt auch außerhalb der üblichen Geschäftszeiten – alle Nutzungen können unterschiedliche Öffnungszeiten haben. Ein begrünter Innenhof schafft Übersicht und Großzügigkeit, von dort geht es weiter in den Garten. Vorhänge zonieren den Raum im laufenden Betrieb, etwa für eine Stillarbeitszone oder einen Spielebereich. Bewegliche Regale und Abstellflächen halten die Nutzung flexibel.

Das Projekt liegt in regionaler Nachbarschaft – Waltrop gehört zum Kreis Recklinghausen.

Bild KI-generiert.

Baugenehmigung für die Erweiterung der Cottenburgschule erteilt

23.09.2026

Baugenehmigung für die Erweiterung der Cottenburgschule erteilt Baugenehmigung für die Erweiterung der Cottenburgschule erteilt Baugenehmigung für die Erweiterung der Cottenburgschule erteilt Baugenehmigung für die Erweiterung der Cottenburgschule erteilt

Die Baugenehmigung für die Erweiterung der Cottenburgschule in Castrop-Rauxel ist da. Damit kann der zweigeschossige Neubau in Holzrahmenbauweise wie geplant realisiert werden.

Das Konzept sieht den Flur nicht als reinen Durchgangsraum, sondern als Lernlandschaft: Nischen, Sitzstufen und offene Bereiche bieten Raum für Gruppenarbeit und selbstständiges Lernen außerhalb der Klassenräume. Die Fassade wird mit Lärchenholz verkleidet, das Gründach sorgt für Regenwasserrückhalt und verbessert das Mikroklima. Geheizt wird mit einer Wärmepumpe.

Die Baustellenvorbereitung läuft bereits. In den kommenden Wochen werden die Ausschreibungen für die Handwerksleistungen verschickt, um bald das Team der ausführenden Firmen zusammen zu haben. Für die Schule bedeutet der Erweiterungsbau mehr Platz und zeitgemäße Räume für neue pädagogische Konzepte.

Wir freuen uns auf die Umsetzung – und darauf, dass in absehbarer Zeit Kinder in einer Lernumgebung arbeiten können, die flexibles Lernen fördert und nachhaltig gebaut ist.

Wieder ein Projekt in Lünen

22.09.2026

Wieder ein Projekt in Lünen

Wir freuen uns, wieder ein Projekt in und für die Stadt Lünen zu machen. Die kurzen Wege sind gut für eine intensive Betreuung und einen geringen CO2-Fußabdruck. Auch hier in Kürze mehr.

Näheres in Kürze

22.09.2026

Näheres in Kürze

Näheres in Kürze.

Emily Dieckheuer ist wieder da

07.09.2026

Emily Dieckheuer ist wieder da

Wer seit 2021 unsere Beiträge zum Thema Schulpraktikum verfolgt hat, kennt das Foto: Emily Dieckheuer am Zeichentisch, konzentriert über Pläne gebeugt. Damals war sie Schülerin und verbrachte ihr Praktikum bei uns. Jetzt, fünf Jahre später, steht sie wieder in unserem Büro – diesmal als Architekturstudentin im fünften Semester.

Emily studiert an der Fachhochschule Dortmund Architektur und absolviert nun ihr Praxissemester bei schreiter architekten. Vier Monate lang wird sie CAD-Modelle erstellen, an Bauanträgen mitarbeiten, Gebäude für Bestandsaufnahmen vermessen, Baustellen besuchen und in die Ausführungsplanung hineinschnuppern. Ihr Praktikum damals hat offenbar nachgewirkt – wo sonst sollte man ein Praxissemester besser machen als dort, wo man den ersten Einblick in den Beruf bekommen hat?

Für uns ist das mehr als ein glücklicher Zufall. Praxissemester sind keine kurzen Stippvisiten, sondern echte Arbeitsphasen, in denen man sich kennenlernt und gemeinsam an Projekten wächst. Wenn es gut läuft – und danach sieht es aus –, kann Emily auch nach dem Praxissemester als Werkstudentin bei uns weiterarbeiten. Und wer weiß: Vielleicht endet die Geschichte mit einer Festanstellung nach dem Abschluss.

Bis dahin freuen wir uns einfach, dass Emily wieder da ist. Willkommen zurück!

Bautechnische Konstrukteurin statt Bauzeichnerin – Nicola Kreisel beginnt Ausbildung

02.09.2026

Bautechnische Konstrukteurin statt Bauzeichnerin – Nicola Kreisel beginnt Ausbildung

Der Beruf heißt jetzt anders, und das hat gute Gründe: Nicola Kreisel aus Schwerte hat ihre Ausbildung zur bautechnischen Konstrukteurin bei schreiter architekten begonnen. Die neue Berufsbezeichnung löst die „Bauzeichnerin" ab – eine längst überfällige Anpassung, denn Zeichnen im klassischen Sinn spielt heute kaum noch eine Rolle.

Im Mittelpunkt der Ausbildung steht das Modellieren digitaler Zwillinge geplanter Gebäude. Hinzu kommen Kommunikation, Ressourcenschonung und mehrere Baustellenpraktika bei ausführenden Firmen. Die neue Prüfungsordnung bildet damit ab, was schreiter architekten ohnehin schon in den vergangenen mehr als 20 Jahren ihren Auszubildenden vermittelt haben.

Damit das Büro auch in Zukunft über die schulischen Inhalte hinaus ausbildet, stehen in den kommenden drei Jahren zwei Schwerpunkte auf dem Programm: der Einsatz künstlicher Intelligenz im Planungsalltag und die Bauwende – also die Verlagerung vom Neubau hin zum Umbau des Bestands. Beides prägt längst die Projekte des Büros, von der Cottenburgschule in Holzbauweise bis zum Treffpunkt Persiluhr, der aus einer ehemaligen Einkaufspassage entstand.

Wir freuen uns auf drei spannende Jahre mit Nicola Kreisel.