Aktuelles

Digitaler Bauantrag: Der erste ohne Papier

30.07.2026

Digitaler Bauantrag: Der erste ohne Papier

Gestern ging der erste vollständig digitale Bauantrag aus unserem Büro raus – und das ganz ohne Papier. Seit dem 1. Juli 2026 ist in Nordrhein-Westfalen das Baugenehmigungsverfahren papierlos: Keine ausgedruckten Pläne mehr, keine handschriftlichen Unterschriften – nur die Vollmacht wird noch unterschrieben. Alles andere läuft digital über die Plattform der Bauaufsicht.

Was früher ein dicker Stapel Ausdrucke war – Pläne, Berechnungen, Nachweise, Anträge –, ist jetzt eine hochgeladene PDF-Datei. Für uns als nahezu papierloses Büro ist das ein konsequenter nächster Schritt. Bisher haben wir trotzdem noch rund 100 Blatt A4 pro Monat für Bauanträge gebraucht. Das fällt jetzt weg.

Der erste digitale Antrag betrifft eine Kindertagesstätte in Hamm. Die Bauaufsicht bestätigt den Eingang elektronisch, und ab jetzt läuft alles über das Portal – Rückfragen, Ergänzungen, am Ende die Genehmigung. Kein Postweg, keine Laufmappen, keine vergilbten Kopien im Aktenschrank.

Für uns bedeutet das: schneller, übersichtlicher, ressourcenschonender. Und ein weiteres Stück analoger Bürokratie, das wir hinter uns lassen.

Bild KI-generiert.

schreiter architekten suchen Assistenz in der Bauleitung (LP 6-8)

23.07.2026

schreiter architekten suchen Assistenz in der Bauleitung (LP 6-8)

Für unsere anstehenden Projekte suchen wir Verstärkung in unserem Bauleitungsteam. Schaut auf unserer Website in der Rubrik Jobs nach: https://www.schreiter-architekten.de/jobs/schreiter-architekten-suchen-engagierte-bauleiter-m-w-d-lp-6-8

Bergkamen-Oberaden: Holzbau wächst in die Höhe

22.07.2026

Bergkamen-Oberaden: Holzbau wächst in die Höhe Bergkamen-Oberaden: Holzbau wächst in die Höhe

An der Jahnstraße in Bergkamen-Oberaden ist der Baukörper jetzt vollständig erkennbar: Die Firma materio aus Soest hat heute die hellen Holztafelwände des Staffelgeschosses aufgesetzt. Was morgens noch eine offene Etage war, zeigt nachmittags bereits geschlossene Außenwände – so schnell lässt sich mit vorgefertigten Holzelementen bauen.

Das dreigeschossige Gebäude vereint eine Sparkassen-Filiale im Erdgeschoss mit 13 barrierefreien Wohnungen in den Obergeschossen. Die Holzrahmenbauweise sitzt auf einem massiven Untergeschoss aus Stahlbeton, das die schwierigen Bodenverhältnisse am Standort ausgleicht. Geheizt wird mit Geothermie, auf dem Dach liefert eine Photovoltaikanlage Strom.

Innen zeigen die Brettsperrholzdecken und roten Stahlträger bereits die konstruktive Klarheit des Entwurfs. Jetzt beginnen die Fassaden- und Ausbauarbeiten, das Richtfest ist für den Sommer geplant. Im Spätsommer 2027 soll das Gebäude bezugsfertig sein – ein Mischnutzungsbau, der Bankgeschäft und Wohnen unter einem nachhaltigen Dach verbindet.

Pavillon-Entwurf im Wallgang-Park

19.07.2026

Pavillon-Entwurf im Wallgang-Park Pavillon-Entwurf im Wallgang-Park

Was wäre, wenn direkt vor unserem Büro im Wallgang-Park ein gläserner Pavillon stünde – ein Ort für Kaffee, Gespräche und den Blick ins Grüne?

Diese Frage hat Jule vom Christopherus-Gymnasium Werne während ihres einwöchigen Praktikums bei uns in einen Entwurf übersetzt. Die Oberstufenschülerin nutzte die Zeit kurz vor den Sommerferien, um sich mit Grundrissen, Schnitten und Ansichten auseinanderzusetzen und ein eigenes kleines Bauprojekt durchzuspielen: einen Café-Pavillon mit kreisrunder Grundform, geschwungener Holzfassade und umlaufender Verglasung.

Der Entwurf zeigt eine klare räumliche Gliederung – außen die Bestuhlung mit Blick in den Park und zur Kirche, innen ein kompakter Servicebereich. Jule hat dabei nicht nur gezeichnet, sondern auch über Proportionen, Material und Nutzung nachgedacht: Wie groß muss ein Pavillon sein, damit er sich ins Parkbild fügt? Welche Atmosphäre entsteht durch die Kombination aus Holz und Glas?

Ein Praktikum im Architekturbüro ist oft der erste Kontakt mit der Arbeit am gebauten Raum – zwischen Entwurfsidee und technischer Umsetzung, zwischen Skizze und Plan. Wir freuen uns, dass Jule diese Woche genutzt hat, um genau das auszuprobieren.

Jule hat jetzt Sommerferien. Ihr und allen anderen Schülerinnen, Schülern, Lehrerinnen und Lehrern sowie Eltern wünschen wir eine erholsame Sommerzeit.

Vernetzung der Zukunft – zwischen Unternehmen und Menschen

14.07.2026

Vernetzung der Zukunft – zwischen Unternehmen und Menschen Vernetzung der Zukunft – zwischen Unternehmen und Menschen

Künstliche Intelligenz ist im Kreis Unna keine Zukunftsmusik mehr, sondern eine Frage der Organisation: Wer hilft wem beim Einstieg, wer teilt Erfahrungen, wer stellt die Technik bereit? Genau darum ging es heute bei einem Workshop der Wirtschaftsförderung Kreis Unna, an dem Björn Schreiter für unser Büro teilgenommen hat.

Gemeinsam mit Verantwortlichen aus Industrie, Handwerk und Dienstleistung wurden Arbeitsfelder definiert, in denen Unternehmen bei technologischen Innovationen Unterstützung brauchen. Fachlich begleitet wurde die Runde vom Immersive Collaboration Hub (ICH) der FernUniversität in Hagen. Das an der FernUni bereits erprobte Konzept soll als „ICH@KreisUnna" an zwei Standorten im Kreis Anlaufstellen schaffen: Orte zum Lernen und Ausprobieren, ausgestattet unter anderem mit VR-Brillen, 3D-Scannern, KI-Analysewerkzeugen und leistungsfähiger Rechnerinfrastruktur. Die Wirtschaftsförderung versteht sich dabei ausdrücklich als Vernetzerin – sie bringt zusammen, statt selbst Lösungen zu verordnen.

Für uns ist das Thema vertraut: Mit unserem lokalen KI-Rechner „Renzo" prüfen wir Angebote, Bauanträge und Rechnungen auf Vollständigkeit. Was dabei funktioniert und was nicht, teilen wir gern. Und wir sind neugierig, was Betriebe aus ganz anderen Branchen herausgefunden haben. Vernetzung heißt eben auch: über den eigenen Zeichentisch hinausschauen, Wissen zu teilen, neugierig zu sein.

Bergkamen-Oberaden: Erdgeschoss des neuen Sparkassen-Gebäudes in Holzbauweise steht

11.07.2026

Bergkamen-Oberaden: Erdgeschoss des neuen Sparkassen-Gebäudes in Holzbauweise steht Bergkamen-Oberaden: Erdgeschoss des neuen Sparkassen-Gebäudes in Holzbauweise steht Bergkamen-Oberaden: Erdgeschoss des neuen Sparkassen-Gebäudes in Holzbauweise steht Bergkamen-Oberaden: Erdgeschoss des neuen Sparkassen-Gebäudes in Holzbauweise steht

Wer dieser Tage an der Jahnstraße Ecke Am Römerberg vorbeikommt, sieht zum ersten Mal die geschwungene Linie, die den Eingangsbereich später prägen wird: Das Erdgeschoss des Neubaus für die Sparkasse Bergkamen-Bönen ist in Holzbauweise fertiggestellt, die geschwungene Überdachung des Eingangs zeichnet sich bereits deutlich ab.

Auf dem Grundstück des ehemaligen „Haus Nielinger" entsteht ein dreigeschossiges Wohn- und Geschäftshaus mit 13 barrierefreien Mietwohnungen zwischen 60 und 120 Quadratmetern, einem Ladenlokal sowie der neuen Geschäftsstelle der Sparkasse im Erdgeschoss. Errichtet wird in ökologischer Holzbauweise, ausgeführt vom Generalunternehmer materio aus Soest. Photovoltaik und Erdwärme ergänzen das Energiekonzept.

Nach dem Spatenstich im September 2025 ist damit ein wichtiger Bauabschnitt erreicht. Als Nächstes geht es an die Obergeschosse – das Richtfest ist für den Sommer 2026 vorgesehen, die Eröffnung der neuen Geschäftsstelle für Herbst 2027 geplant. Wir bleiben dran und berichten weiter.

#schreiterarchitekten #architekturlünen #holzbau #bergkamen #baufortschritt #nachhaltigesbauen #architektur #nrw

schreiter architekten suchen Teamverstärkung in der Planung (LP 1-5)

09.07.2026

schreiter architekten suchen Teamverstärkung in der Planung (LP 1-5)

Das sind wir 

Wir sind schreiter architekten

Von Lünen aus bieten wir unserer Kundschaft im Raum Dortmund / Kreis Unna / südliches Münsterland individuelle Lösungen für ihre komplexen Bauaufgaben. Der Neubau von öffentlichen Gebäuden, Pflegeeinrichtungen sowie Wohn- und Geschäftshäusern gehört ebenso zu unserem Spektrum wie die Sanierung und der Umbau von Schulen und mischgenutzen gewerblichen Immobilien.

Unsere hochqualifizierten Mitarbeitenden arbeiten in wechselnden Teams, sind begeisterungsfähig für gute Gestaltung und pflegen eine zielgerichtete Kommunikation.

 

Das bieten wir dir

Wir ermöglichen dir eine eine gründliche Einarbeitung durch unser engagiertes und wertschätzendes Team in einer entspannten Arbeitsumgebung.

Wir betreuen größtenteils regionale Projekte, sodass du meistens beim Team im Büro sein kannst.

Wir haben klar strukturierte Arbeitsabläufe, formulierte Bürostandards, moderne Hard- und Softwareausstattung sowie selbst entwickelte EDV-Komponenten, die uns bei der Arbeit mit hohem Digitalisierungsgrad unterstützen.

Wir fördern deine Weiterentwicklung durch Fortbildungen, Einzel- und Teamcoachings sowie die Unterstützung bei der Stärkung Deiner "Superpower", weil auch wir etwas davon haben.

Wir haben ein transparentes Vergütungssystem, bei dem neben der Aufgabe und Erfahrung besondere Fähigkeiten und Engagement für's Team zusätzlich belohnt werden.

Wir machen Fehler... und sprechen darüber, damit wir es beim nächsten Mal besser machen.

Wir arbeiten auch im Homeoffice, weil wir nicht von einer ausgewogenen Work-Life-Balance überzeugt werden müssen.

Wir lernen voneinander und zwar nicht nur jung von alt, sondern auch umgekehrt.

Wir kochen mittags füreinander und organisieren gemeinsame Freizeitaktivitäten.

Außerdem lachen wir gerne und am liebsten zusammen!

 

Das bringst du mit

Für unsere anstehenden Projekte suchen wir neue Teammitglieder, mit denen wir gerne unseren Arbeitstag verbringen.

Du bist engagiert und kommunikativ, hast Teamgeist, und Bewusstsein für Sorgfalt im Handwerk und bei der eigenen Tätigkeit?

Du hast ein gutes Gespür für Proportion, Material und Fügung?

Du lieferst auch mal Ideen außerhalb des Mainstreams?

Du bist vertraut mit BIM und beherrscht 3D-Modellierung in der CAD?

Dann freuen wir uns auf Dich.

Selbstbewusstsein im wörtlichen Sinne ist uns genauso willkommen wie Selbstreflexion.

Du fühlst Dich angesprochen und möchtest Teil des Teams werden?

Dann schicke Deine Bewerbung mit Gehaltsvorstellung per Mail an: verstaerkung@schreiter-architekten.de

BDA zu Gast im Treffpunkt Persiluhr: Umnutzung gegen Abriss

07.07.2026

BDA zu Gast im Treffpunkt Persiluhr: Umnutzung gegen Abriss

BDA zu Gast im Treffpunkt Persiluhr: Umnutzung gegen Abriss

Was macht man mit einer Einkaufspassage, aus der der Handel ausgezogen ist? Man macht eine Bibliothek daraus. Gestern hat Björn Schreiter die Mitglieder der BDA-Regionalgruppe Dortmund-Hamm-Unna durch den Treffpunkt Persiluhr geführt, bevor die Mitgliederversammlung im Haus zusammenkam. Dabei erläuterte er, wie die nicht mehr genutze Passage entkernt und für die Bücherei mit neuen Bauteilen und neuem Leben gefüllt wurde.
Dr. Christian Klicki als Dezernent der Stadt bestätigte in seinem Grußwort die Haltung der Stadt Lünen, Umbau dem Neubau vorzuziehen und konnte dies neben dem Treffpunkt Persiluhr auch mit dem Neubau des Museums belegen.
Im weiteren Verlauf der Sitzung geriet dieser Gedanke in Kontrast zur Praxis: Die Mitglieder diskutierten die hohe Zahl an Abrissen intakter Bausubstanz in Dortmund.
Bei den Vorstandswahlen wurde Marcus Patrias in seinem Amt bestätigt, neu in den Vorstand gewählt wurde Joachim Theißen. 
Auch das Catering hatte einen sympathischen Lüner Stempel: Die SchülerInnenfirma der Ludwig-Uhland-Realschule hatte ein Buffet aus süßen und herzhaften Speisen vorbereitet.

Für uns war es eine besondere Gelegenheit, das eigene Projekt aus der Perspektive der Fachkolleginnen und -kollegen zu erleben – und ein Abend, der zeigt, dass die Frage nach dem Umgang mit Bestand längst keine akademische mehr ist.

Fluchtpunkt

05.07.2026

Fluchtpunkt Fluchtpunkt Fluchtpunkt Fluchtpunkt Fluchtpunkt Fluchtpunkt

Wir zeichnen Linien, die sich irgendwo treffen, und nennen das Perspektive – als wüssten wir, wohin. Dabei ist der Fluchtpunkt nur ein Versprechen auf Papier, der Ort, an dem die Welt so tut, als hätte sie ein Ziel.

Ich steh hier oben, und mein Blick fällt nicht. Er fliegt. Über Hügel, die aussehen wie Atemzüge der Erde – langsam, tief, seit Jahrtausenden geübt. Die Landschaft ist die älteste Architektin: Sie baut ohne Antrag, sie plant ohne Frist, und alles, was sie jemals errichtet hat, steht noch. Oder wurde Wiese. Was am Ende dasselbe ist.

Und wir? Wir zoomen rein. In Pläne, in Screens, in Probleme im Maßstab eins zu eins, wir kennen jedes Detail und verlieren das Ganze, wir rendern uns die Zukunft in 4K und merken nicht, dass sie da draußen längst in echt läuft: unscharf. Ungeplant. Unfassbar weit.

Hier lief mal ein Weg von Köln nach Leipzig. Menschen gingen ihn, bevor es Karten gab. Sie hatten keinen Plan. Sie hatten Richtung. Vielleicht ist das der Unterschied, den wir verlernt haben: dass man nicht alles wissen muss, um loszugehen.

Wir bauen Wände und nennen es Sicherheit, wir ziehen Zäune und nennen es meins. Dabei ist das Beste, was Menschen je gebaut haben, das, was den Blick nicht verstellt: eine Bank. Ein Dach aus fast nichts. Ein Rahmen, der der Weite den Vortritt lässt.

Denn Zukunft ist kein fertiger Entwurf. Sie ist Rohbau. Offen nach oben. Sie ist wie dieses Holz hier: hat gebrannt – und trägt trotzdem. Und die Statik, die uns wirklich hält, steht in keiner Berechnung. Sie heißt: wir.

Vielleicht ist der Blick in die Weite gar kein Blick nach draußen. Vielleicht schauen wir hier oben zum ersten Mal seit Langem nach innen – und stellen fest: Da ist noch Platz. Da ist Raum, den keiner je vermessen hat, kein Plan, kein Preis, kein Paragraf – nur Weite. Und sie fragt nicht, was wir alles gebaut haben. Sie fragt, was wir offen gelassen haben.

Also lasst uns Lücken lassen. Fenster, wo man Wände erwartet. Fragen, wo man Antworten verlangt. Lasst uns Räume denken, die noch keinen Namen tragen, und Häuser, die der Landschaft zuhören, statt ihr ins Wort zu fallen.

Denn der Horizont ist keine Grenze. Er ist nur die Stelle, an der unsere Vorstellung bisher aufgehört hat.

Geschrieben ist dieser Text auf der Aussichtsplattform der Open Mind Spaces in Referinghausen, dem ersten Ziel unserer diesjährigen Bürofahrt. Die Objekte wurden vom örtlichen Architekten Christoph Hesse gestaltet und laden zum Verweilen und Öffnen der Gedanken ein. Von dort ging es in den Wald: Ein Outdoor-Escape-Spiel stellte das Team vor Rätsel zwischen Bäumen statt zwischen Bildschirmen – gelöst haben wir es am Ende alle zusammen. Den Abend ließen wir bei einem gemeinsamen Essen ausklingen.

Ein Tag, der wenig mit Baustellen und Bauanträgen zu tun hatte – und trotzdem viel mit dem, was wir jeden Tag versuchen: Räume zu schaffen, in denen Menschen sich orientieren, aber auch verlieren können.

#schreiterarchitekten #architekturlünen #teamleben #bürofahrt #openmindspaces #outdoorescape #architekturbüro #nrw

Wer durstig klingelt, bekommt Wasser

25.06.2026

Wer durstig klingelt, bekommt Wasser

35 Grad über Lünen, der Asphalt flirrt, die Trinkflasche ist längst leer. Wohin, wenn der Durst kommt und der nächste Brunnen weit ist?

Zu uns. schreiter architekten ist seit Jahren Teil von Refill Deutschland – einem bundesweiten Netzwerk aus Geschäften, Büros und Cafés, die kostenlos Leitungswasser nachfüllen. Wer bei uns an der Langen Straße durstig anklingelt, bekommt ein Glas Wasser oder füllt die mitgebrachte Flasche auf. Ohne Verzehrzwang, ohne Plastikflasche, ohne Umstände.

An Tagen wie heute, wenn der Deutsche Wetterdienst vor Hitze warnt, ist das mehr als eine nette Geste. Genug zu trinken ist die einfachste Vorsorge gegen Kreislaufprobleme – und gerade ältere Menschen, Kinder und alle, die draußen arbeiten, vergessen es im Trubel schnell.

Also: Trinkt heute mehr, als ihr glaubt zu brauchen. Und wenn ihr in der Nähe seid, klingelt. Die Karaffe steht bereit.

Bild KI-generiert.

Vom Leerstand zum Lieblingsort: Die Persiluhr im Vorher-Nachher

03.06.2026

Vom Leerstand zum Lieblingsort: Die Persiluhr im Vorher-Nachher Vom Leerstand zum Lieblingsort: Die Persiluhr im Vorher-Nachher Vom Leerstand zum Lieblingsort: Die Persiluhr im Vorher-Nachher Vom Leerstand zum Lieblingsort: Die Persiluhr im Vorher-Nachher

Manchmal sieht man einem Ort gar nicht an, was in ihm steckt. Die Persiluhr-Passage in der nördlichen Innenstadt von Lünen stand jahrelang leer: Schaufenster ohne Auslagen, eine gläserne Kuppel über grauem Terrazzo, Stille statt Stimmen.

Auf unseren Vorher-Nachher-Bildern liegen genau diese Räume nebeneinander. Wo früher ein verwaister Lichthof war, fällt heute Tageslicht durch dieselbe Kuppel auf eine geschwungene Multifunktionstreppe aus Holz. Aus leeren Verkaufsflächen sind helle Lesebereiche geworden, das alte Schachbrettmuster am Boden ist Fischgrätparkett gewichen, und der Eingang an der Cappenberger Straße trägt nun in freundlichem Grün den Namen „Treffpunkt Persiluhr".

Nach vollständiger Entkernung haben wir gemeinsam mit der Stadt Lünen, objekt.ID aus Kamen und einem ganzen Team aus Fachplanenden offene Raumstrukturen in das mischgenutzte Gebäude gebracht. Entstanden ist ein dritter Ort mit Stadtbücherei, Veranstaltungsräumen und Platz für Vereine.

Was uns an solchen Projekten am meisten freut: Man muss nicht immer neu bauen. Manchmal reicht es, einem bestehenden Gebäude wieder zuzuhören.

Treffpunkt Persiluhr: Jetzt auch außen vollständig

01.06.2026

Treffpunkt Persiluhr: Jetzt auch außen vollständig

Ein letztes Detail macht den Unterschied: Mit der Montage der Namensschilder ist der Treffpunkt Persiluhr in Lünen nun auch von außen abgeschlossen. Die Bibliothek der Stadt Lünen hat damit ihr Gesicht bekommen – weithin sichtbar an einer der zentralen Kreuzungen der Innenstadt.

Die Vordächer, die schreiter architekten als gestalterisches Element entwickelt haben, greifen die Idee eines stilisierten Bücherregals auf. Überall dort, wo die Bibliothek in der ehemaligen Einkaufspassage auf den Straßenraum trifft, markieren sie den Übergang zwischen innen und außen. An der Ecke zur Langen Straße, Münsterstraße und Cappenberger Straße entfaltet das Vordach seine volle räumliche Wirkung – als Geste in drei Richtungen gleichzeitig.

Ein schöner Abschluss für ein Projekt, das Lünen eine neue Adresse fürs Lesen, Treffen und Bleiben gegeben hat.

#schreiterarchitekten #architekturlünen #treffpunktpersiluhr #bibliothek #stadtlünen #innenstadt #fertigstellung

Nacht der Ausbildung in Lünen

29.05.2026

Nacht der Ausbildung in Lünen

Heute findet in Lünen die Nacht der Ausbildung statt. Wir wünschen allen Interessierten und den Arbeitgebenden gute Gespräche, spannende Erlebnisse und viele "Matches".

Warum wir nicht dabei sind? Wir haben das große Glück, unseren Ausbildungsplatz bereits besetzen zu können. Nicola startet im August bei schreiter architekten und lernt bautechnische Konstrukteurin (früher bekannt als "Bauzeichnerin").

Wir stellen alle drei Jahre einen Platz für die dreijährige Ausbildung zur Verfügung und begleiten zusätzlich Werkstudierende bei ihrem Architekturstudium. Wo wir die jungen Leute finden? Ganz häufig bei Schulpraktika. Die Schülerinnen und Schüler lernen dort uns und wir sie kennen und nicht selten kommt einige Jahre später die Mail "Ich studiere Architektur und suche nun einen Platz als WerkstudentIn." Bei schreiter architekten ein Erfolgsmodell.

#Ausbildung #NachtDerAusbildung #Lünen #BautechnischeKonstrukteurin #Bauzeichnerin #Architektur #Nachwuchsförderung #SchreiterArchitekten #Werkstudierende #Schulpraktikum

Bild KI-generiert.

Wir planen. Wir bauen. Wir radeln.

28.05.2026

Wir planen. Wir bauen. Wir radeln.

Diensträder gab es bei uns, bevor das Wort „Jobrad" überhaupt jemand in den Mund nahm: Unser erstes haben wir schon 2006 angeschafft, lange vor dem großen Hype. Insofern war das diesjährige Stadtradeln für uns weniger Aktion als Alltag.

Drei Wochen lang sind sechs Fahrerinnen und Fahrer aus dem Büro in die Pedale getreten – auf dem Weg zur Arbeit, zu Terminen auf der Baustelle und privat am Feierabend. Zusammengekommen sind dabei 760 Kilometer. Eine Zahl, über die wir uns durchaus freuen, auch wenn am Ende weniger der Wettbewerb zählt als die schlichte Tatsache, dass das Rad bei uns fest zum Arbeitstag gehört.

Aktuell sind sechs Diensträder im Einsatz, das siebte ist in Vorbereitung. Pläne, Rollen und der ein oder andere Werkzeugkoffer reisen einfach mit. Wer in Lünen also ein paar schwarz gekleidete Gestalten mit Bauhelm und Planrolle über die Straße radeln sieht: Das sind vermutlich wir. 🚲

#schreiterarchitekten #architekturlünen #stadtradeln #dienstrad #nachhaltigmobil #teamleben #architektur #lünen

Bild KI-generiert.

Neuer Holzbau für die Cottenburgschule in Castrop-Rauxel

27.05.2026

Neuer Holzbau für die Cottenburgschule in Castrop-Rauxel Neuer Holzbau für die Cottenburgschule in Castrop-Rauxel Neuer Holzbau für die Cottenburgschule in Castrop-Rauxel Neuer Holzbau für die Cottenburgschule in Castrop-Rauxel

Die Stadt Castrop-Rauxel hat unseren Entwurf für das neue Unterrichtsgebäde an der Cottenburgschule freigegeben. Wir stellen ihn gern vor.

Auf dem Gelände der bestehenden Grundschule entsteht ein freistehender, zweigeschossiger Erweiterungsbau. Vier Klassenräume, zwei separate Treppenhäuser und Flure, die wir als erweiterte Lernbereiche ausbilden, schaffen Platz für klassischen wie offenen Unterricht.

Das Gebäude ist auf Mehrfachnutzung angelegt: vormittags Unterricht der Jahrgänge 1 bis 4, nachmittags Offene Ganztagsschule, außerhalb der Schulzeit Volkshochschule.

Nachhaltig vom Tragwerk bis zum Dach:

  • Holzrahmenbauweise mit hinterlüfteter Fassade aus vorgegrauter Lärche
  • Pultdach mit extensiver Dachbegrünung und außenliegender Entwässerung
  • Luft-Luft-Wärmepumpe mit Fußbodenheizung und dezentraler Lüftung
  • sichtbare Holzkonstruktion und Akustikdecken aus Holzwolle im Innenraum

Als Nächstes reichen wir den Bauantrag ein und bereiten die Baustelle vor.

#schreiterarchitekten #Holzbau #Schulbau #Bildungsbau #CastropRauxel #Architektur #Nachhaltigkeit